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Gottesdienst für Große und Kleine zum Schulanfang – Menschenschuhe und Gottesspuren
gottesdienst
für große und kleine zum schulanfang
Menschenschuhe und Gottesspuren
Gottesdienst mit Taufen und
Segen für alle SchulabfängerInnen
Christianskirche am Klopstockplatz
Pastor Frank Howaldt
Vikar Matthias Lemme
Kurrende der Chorschule – Kantor Igor Zeller
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium I, IV – VI
Geraldine Zeller, Sopran. Anne Bierwirth, Alt. Sven Olaf Gerdes, Tenor. Konstantin Heintel, Bass
Kantatenchor und Motettenchor der Christianskirche
Hamburger Camerata
Leitung: Igor Zeller
Das Weihnachtsoratorium ist ein Zyklus von sechs einzelnen Kantaten, die ursprünglich an sechs Sonn- und Feiertagen zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar im Gemeindegottesdienst aufgeführt wurden. Heute wäre eine solche Form der liturgischen Gestaltung unbezahlbar – und man führt zumeist eine Auswahl der Kantaten in einem Konzert auf.
In diesem Konzert erklingen die Kantaten 1, 4, 5 und 6. Mit Pauken und Trompeten, Hörnern und Oboen und natürlich den Streichinstrumenten.
Der Kantatenchor ist ein Chor vorwiegend für Gemeindemitglieder mit elementaren musikalischen Vorkenntnissen. Er soll auch Menschen
einen Zugang zu klassischer Musik eröffnen, die über keine große Chorerfahrung oder musikalische Ausbildung verfügen. Er
singt den Eingangs- und Schlusschor sowie alle Choräle mit.
Der Motettenchor hat als Ensemble unserer Gemeinde übergemeindliche Ausstrahlung. Er spricht Menschen an, die über musikalische Vorerfahrungen verfügen und sich besonders intensiv mit Chorwerken beschäftigen möchten. Seine Aufgabe ist besonders die Gestaltung der schweren Chöre in der 4. und 5. Kantate.
Sonntag, 5. Dezember, 18.00 Uhr, Christianskirche
Eintritt: 15 / 12 Euro
Liedermatinee mit Hamburger Komponisten
Hamburg und seine Komponisten am Ende des 19. Jahrhunderts: Werke von Mahler, Brahms, Woyrsch, Behn
Frederick Martin, Bass
Christiane Behn, Klavier
Frederick Martin, Bassist aus den Vereinigten Staaten, erhielt seine Gesangsausbildung an der Universität der Künste Berlin bei Ira Hartmann-Dreßler und im Anschluss bei Harald Stamm. Zahlreiche Oratorien, Liederabende, Aufnahmen und Konzerte führten ihn
in viele Länder Europas sowie nach Nord- und Südamerika. Als Opernsänger ist Frederick Martin an der Deutschen Oper Berlin und
an den Opernhäusern in Frankfurt, Halle, Innsbruck und Salzburg hervorgetreten. Als Interpret alter Musik ist er mit vielen namhaften
Ensembles und Dirigenten wie »Musica Fiata«, Frans Brüggen, Gustav Leonhardt, Howard Arman und John Eliot Gardiner aufgetreten.
In enger Zusammenarbeit mit der Pianistin Christiane Behn widmet sich Frederick Martin sowohl dem klassischen deutschen und
französischen Kunstlied als auch den Werken zeitgenössischer Komponisten.
Die Hamburgerin Christiane Behn begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen und erhielt bereits in jungen Jahren zahlreiche Auszeichnungen.
Bis zu ihrem Konzertexamen 1987 wurde sie von Conrad Hansen, Arthur Troester und Aribert Reimann musikalisch intensiv
gefördert. Sie war währenddessen Assistentin von Yara Bernette und hatte später einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und
Theater Hamburg. Durch ihre Begeisterung für Kammermusik, insbesondere für Klaviertrio (»TrioKairos« seit 1992) und ihre besondere
Freundschaft zu Daniela Bechly, avancierte sie zu einer geschätzten Liedbegleiterin und zwar sowohl im klassischen als auch modernen
Liedgut. Sie ist die Urgroßnichte des Komponisten Hermann Behn.
Sonntag, 14.
Gesprächskonzert: Dorische Toccata & Fuge
Igor Zeller, Orgel
Eintritt 5 EURO
Man hört mehr, wenn man weiß, worauf man hören muss. Die Gesprächskonzerte sind in den letzten Jahren zu einer festen Einrichtung in unserem Kulturleben geworden. In diesem Jahr steht zum ersten Mal ein Orgelwerk im Mittelpunkt: Die berühmte »Dorische Toccata und Fuge« von Johann Sebastian Bach. Was ist eine Toccata, wie funktioniert eine Fuge? Aus welchen Bausteinen schafft der Komponist sein musikalisches Gebäude, welche Themen kann man immer wieder heraushören? Welche Dramaturgie macht das Kunstwerk spannend? Igor Zeller lädt für diese Premiere auf die Empore ein – Orgel pur und hautnah.
Das Hohelied Salomonis
Motetten von Giovanni Pierluigi da Palestrina
Vokalensemble Pentachord
Bläserensemble Douce Mémoires
Eintritt: 8 / 5 EURO
Leidenschaftliche Liebeslyrik der Wüstenvölker oder Sinnbild der innigen Liebe Christi zur Kirche? Das Hohelied als eines der rätselhaftesten Bücher im biblischen Kanon hat zu vielen, zum Teil höchst gegensätzlichen Interpretationen Anlass gegeben.
Von der üppigen Bildsprache dieser Liebeslieder haben sich Komponisten zu allen Zeiten inspirieren lassen. Dafür, dass viele der dabei
entstandenen Musikstücke sich in ein Spannungsfeld zwischen geistlicher und weltlicher Musik begeben, ist der 1584 erschienene Zyklus von Hohelied-Vertonungen Giovanni Pierluigi da Palestrinas ein Beispiel. Die Motette, lateinisch textiert und ursprünglich von
»gravità«, struktureller Ausgewogenheit und sachlich-objektivem Ausdruck geprägt, trifft hier auf das geschwindere, beweglichere
Madrigal mit seinen eng am (normalerweise italienischen) Text und seinen Bildern entlangkomponierten Ausdrucksextremen. Daher
verwundert es nicht, dass die Sammlung, gemessen an der Zahl der Nachdrucke eine der beliebtesten Palestrinas, im liturgischen
Zusammenhang eher selten erklang.
In dieser Aufführung werden die Texte teils gesprochen, teils gesungen, die Musik vokal und instrumental ausgeführt, eine wechselnde
Form der Darbietung, die dem Zuhörer den Zugang auf unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen ermöglicht.
Das Vokalensemble »Pentachord«, das sich seit den 1990er Jahren aus Liebhaberei der Musik der Renaissance widmet, und das
von ehemaligen Studentinnen des Hamburger Konservatoriums gegründete historische Bläserensemble »Douce mémoire« (auf
Renaissanceblockflöten) laden zu Perspektivwechsel und Standortfindung ein.
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- 11. September
20:00 Text & Klang – Hildegard von Bingen: Ein Lebensbild - 12. September
10:00 Gottesdienst – Seid nüchtern und wacht! - 18. September
20:00 jazz&spirit – Mehmet Ergin zur Nacht der Offenen Kirchen - 19. September
10:00 Gottesdienst – “dem Wunder die Hand hinhalten” - 22. September
20:00 Offenes Abendliedersingen in der Kirche - 26. September
10:00 Erntedank für Große und Kleine – Wachstum und Gedeihen - 29. September
20:00 Forum Neue Musik – Kaleidophonia - 3. Oktober
12:00 Gesprächskonzert: Dorische Toccata & Fuge



