Die Orgel der Christianskirche

Die Orgel der Christianskirche wurde 1744 in dem heute noch zu sehenden Gehäuse von dem Arp-Schnitger-Schüler J. Dietrich Busch gebaut. Er verwendete dabei Pfeifen aus der Orgel, die Gottfried Fritzsche in der Vorgängerkirche erbaut hatte. Im Verlauf der Zeit erfuhr die Orgel mehrere Umbauten. Bedeutend war der romantisierende Umbau im Jahr 1883 durch die Firma Marcussen, Die „Re-Barockisierung“ 1925-1929 durch die Firma Kemper (unter künstlerischer Beratung durch Hans-Henny Jahnn) und der Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg durch die Firma von Beckerath. Nachdem dieser letzte Umbau ungeachtet der großen intonatorischen Leistung Rudolf von Beckeraths technisch und geschmacklich unter Nachkriegsbedingungen stattfand, musste die Orgel im Jahr 2003 ein weiteres Mal restauriert bzw. saniert werden. Diese Aufgabe wurde in vorbildlicher Weise von der Fa. Paschen aus Kiel durchgeführt. Somit hat die Christianskirche nun stilistisch ein spätbarockes Instrument unter Verwendung alter Pfeifen aus verschiedenen Epochen und einigen neuen Registern im historischen Prospekt.

Disposition

Hauptwerk
Gedackt 16
Prinzipal 8
Rohrflöte 8
Octave 4
Blockflöte 4
Quinte 2 2/3
Octave 2
Flachflöte 2
Mixtur 5 fach
Trompete 8

Oberwerk
Salicional 8
Schwebung 8
Gedackt 8
Prinzipal 4
Rohrflöte 4
Oktave 2
Sesquialtera 2 fach
Oboe 8
Vox humana 8
Tremulant

Brustwerk
Quintadena 8
Gemshorn 4
Blockflöte 2
Sifflöte 1
Terzian 2 fach
Zimbel 3 fach
Dulzian 8
Tremulant

Pedal
Subbaß 16
Oktave 8
Violon 8
Gedackt 8
Octave 4
Nachthorn 2
Mixtur 6 fach
Posaune 16
Trompete 8
Trompete 4

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