
Sonntagszeit mit Taufe: Hören, Beten, Singen und Staunen – in familienfreundlichen 45 Minuten. Was heißt Sonntagszeit? Oft gestalten Kinder und Konfirmand*innen den Gottesdienst mit. Die Predigtgedanken sind mal zum Mitmachen, oft dialogisch und auch für junge Mitfeiernde nicht zu lang. Manchmal feiern wir Taufen und am Ende gibt es einen großen Segenskreis. Im Anschluss ist Zeit, eine Kerze zu entzünden und für Begegnungen bei Kaffee, Kakao und Limonade. Mit dem Kinder- und Jugendchor, Igor Zeller, Britta Hielscher, Matthias Lemme
Sonntag, 11. Oktober, 10.30 Uhr, Christianskirche

Die Young Urban Strings sind ein Orchester für Streicher*innen ab 12 Jahren. Die jungen und jung gebliebenen Musiker*innen aus der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg bringen seit 20 Jahren ihre Lieblingsmusik zum Grooven. Ein Grund zum feiern mit dem Besten aus Jazz, Rock und Pop! Eintritt frei.
Sonntag, 11. Oktober, 18 Uhr, Christianskirche

Mit ihrem neuen Album „Through This Fire Across From Peter Balkan“ schlagen The Mountain Goats ein weiteres außergewöhnliches Kapitel in ihrer über drei Jahrzehnte währenden Karriere auf – konzeptionell dicht, emotional aufgeladen und musikalisch so opulent wie nie zuvor. Produziert von Matt Douglas, vereint das Album hymnische Melodien, erzählerische Tiefe und eine orchestrale Klangfülle, die weit über die Grenzen früherer Werke hinausgeht. Zwischen wuchtigen Hymnen und leisen Momenten beweisen Frontmann John Darnielle und seine Mitstreiter, dass sie zu den kreativsten Erzählern der Indie-Rock-Szene gehören – mit einer Show, die so fesselnd, theatralisch und emotional ist wie das Album selbst. Karten gibt es hier.
Montag, 12. Oktober, 20 Uhr, Christianskirche

Unser Sonntagspodcast für den 19. Sonntag nach Trinitatis. Mit Pastor Matthias Lemme – hier das Manuskript zum Mitlesen.

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Pastor Matthias Lemme: "Ich komme aus einem Land, das es nicht mehr gibt. Ich wurde in Halle an der Saale geboren, heutiges Sachsen-Anhalt. Das Land meiner Kindheit wurde 40 Jahre alt. Vor 36 Jahren verschwand es von der Landkarte. Natürlich ist da kein weißer Fleck geblieben. Das Land schloss sich über Nacht einem anderen an. Seit 36 Jahren feiern wir diese deutsche Hochzeit. Die Wiedervereinigung. Am Anfang war es stürmische Liebe. Aber dann ist irgendwas passiert.
Wer Einheit als Gleichsein versteht, kann nur frustriert sein. 36 Jahre hinterherlaufen, ohne jemals anzukommen, ist Mist. Wie wäre es, wenn wir unser Anderssein, unsere Macken und Narben anerkennen würden? Das Urteilen sein ließen? Und dann die Schönheit unseres Grundgesetzes feiern, pflegen und jeden Tag neu üben würden? Geht alles nicht von heute auf morgen, aber mit Geduld und Spucke und 17g Dankbarkeit." > <
Mehr darüber in „Halbe Sachen. Mein Leben auf der Kippe zwischen Ost und West“